Häufig wird empfohlen, bei der Schimmelpilzbekämpfung eine Essiglösung einzusetzen. Diese ist jedoch zumeist nicht sonderlich tauglich, da viele Baustoffe und insbesondere Kalk eine Neutralisation der Essigsäure bewirken und außerdem mit dem Essig organische Nährstoffe auf das Material gelangen, die das Pilzwachstum erst richtig fördern. Auch Alkohol (Spiritus) und Chlorlauge (Javelwasser) bringen meist nur unbefriedigende Ergebnisse.
Sinnvoll ist deshalb nur die Verwendung chemischer Pilzbekämpfungsmittel (Lösungen mit Fungiziden) im Innenraum. Allerdings ist bei der Auswahl des Mittels äußerste Vorsicht geboten, da einige Mittel hochgiftige Substanzen (z.B. Quecksilber, Arsen, Aldehyde) enthalten, welche über eine lange Zeit in den Innenräumen verbleiben und die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner gefährden können.
Ein Mittel, welches großen Erfolg verspricht und trotzdem von der Toxizität her völlig
unbedenklich ist, ist unser Antischimmelmittel mit den Hauptbestandteilen Wasserstoffperoxid und Silber.
Bei diesem Mittel sind die sonst gefürchteten Nebenwirkungen durch Übergang der fungiziden Mittel in die Raumluft nicht vorhanden.
Das Antischimmelmittel ist bei und nach der Anwendung unbedenklich; während der Desinfektion wird nur Sauerstoff (O2) freigesetzt. Die auf der Oberfläche zurückbleibende Silbermenge ist unsichtbar und ungiftig, wirkt dem Wiederbewuchs mit Schimmel aber effizient entgegen. Es ist weder karzinogen (krebsfördernd), noch mutagen (genverändernd). Es entsteht auch keine nennenswerte Belastung für Abwasser und Umwelt.
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